Verwendung von Cookies: Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, werden Cookies verwendet.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Für weitere Informationen klicke hier. OK

Rückblick - „feier dein Leben“ - conAction.der Teeniegottesdienst

feste Feiern – devotion und conAction 2018

Und wie feierst du? Zugegeben, jede*r und feiert ein bisschen anders – und doch: Wir haben Grund zu feiern und es ist gut und richtig, unser Leben zu feiern. Wo ist Jesus, wenn wir feiern? Jugendreferent Tobias Zucker (Mössingen) stellte den ca. 180 Jugendlichen und Jungen Erwachsenen diese Frage am 18. Juni 2018 bei devotion. der Jugendabend in Heilbronn. Anhand der Geschichte der Hochzeit zu Kanaa wurde klar: Jesus steht bei der Party nicht abseits, sondern ist mitten drin in unserem Alltag, unserem Leben, unserem Herzen – auch wenn wir Party machen. Das Leben feiern, weil Gott uns allen einen in Grund zur Freude in unser Leben hineinspricht, das sollen wir! Wenn wir Jesus begegnen, dann erfahren wir etwas von dieser göttlichen Freude. Und so feierten wir im großen Kreis gemeinsamen das Freudenmahl und beteten und tanzten. Und so wurde der Abend ein Fest – mit Josch und Joel, die den Angekommenen erst einmal einheizten und Schmoof Groove mit tollen musikalischen Arrangements. Die Jugendlichen Delegierten berichteten von den aus ihrer Sicht wichtigsten Ergebnissen der Tagung der Süddeutschen Jährlichen Konferenz: Die Süddeutsche Jährliche Konferenz hat sich klar mit einem Votum dafür ausgesprochen, dass wir eine weltweite Kirche bleiben trotz unterschiedlicher Meinungen - Einheit in Vielfalt - das ist ein starkes Votum - wenn auch nur eines weltweit ... wir sind auch nicht alle einer Meinung - aber wir wollen zusammen bleiben! Es werden 4 neue Gemeinden gegründet werden in den nächsten 4 Jahren und ein Fond für Gemeindentwicklung wurde eingerichtet. Die Moderatorinnen es abends Deborah Casimir und  Tabita Petscher verabschiedeten dann Jugendsekretärin Pastorin Katharina Sautter nach 13 Jahren aus dem Kinder- und Jugendwerk und dankten ihr mit herzlichen Worten. Der Gottesdienst endete in einem magischen Moment – ganz ohne Strom – mit betendem Singen, leuchtenden Handys und dem Gefühl, dass Jesus in diesem Moment mit uns feiert!

Nach feiern am Abend und einer (Kurzen) Nacht feierten dann ca. 140 Teenager am Konferenzsonntagmorgen weiter bei conAction. der Teeniegottesdienst. Tanzend gings in den Raum und tanzend gings gleich los für alle, die dabei waren. Bella Fahrner führte die feiernden Teenies mit Schmoof Groove durch den Morgen. Wir dürfen feiern – und genießen, und wir haben Grund zu feiern, so versicherten Teeniesekretär Pastor Ingo Blickle mit blinkenden Tshirt den Zuhörenden und Pastor Rainer Gottfried nahm sie mit in das feiern der Brasilianer und erzählte vom feiernden Jesus selbst. Mit selfies und Getränken von der Bar ging ein beschwingter Partymorgen über in die gemeinsame Feier der großen Süddeutschen Jährlichen Konferenz.

der Jugendausschuss

 

>>> 1 Chronik 19,1-15 >>>

Heute mal einen etwas komplizierteren Text aus dem Alten Testament, der allerdings mit unserem Alltag mehr zu tun hat als es auf den ersten Blick scheint.
Kennst du das? Du tust irgendwas aus gutem Willen heraus und dir werden dabei nur hinterlistige Gedanken oder Boshaftigkeit vorgeworfen? Du willst nett sein und man sagt, du tust das nur, weil du eigene Vorteile daraus ziehen willst? Oder bist auch du manchmal der, der anderen so ein Verhalten vorwirft? Kommt immer wieder mal vor, oder?
Dieser Text ist ein Negativbeispiel dafür, wie weit das gehen kann.
David handelt aus gutem Willen heraus, will sein Beileid zum Tod des Vaters mitteilen und meint es nur gut mit Hanun doch nichts desto trotz kommen da ein paar Leute, die was zu sagen haben zum neuen König und meinen, es wäre eventuell eine Falle.
Daraufhin werden die „Dienstboten“ Davids aufs peinlichste schikaniert (heute würde man sagen gemobbt) und zum Gespött aller gemacht. Als Hanun und sein Volk dann mitbekommen, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war, begehen sie gleich den nächsten Fehler. Statt eine angemessene Entschuldigung an David zu überbringen, unterstellen sie David, er würde zurückschlagen, sich rächen und einen Krieg gegen sie anzetteln. Also wollen sie schlau sein und handeln, bevor David handelt. Sie ziehen noch andere, eigentlich unschuldige, mit rein und ziehen los. Erst als David das alles mitbekommt, lässt er seine Truppen sammeln und schickt sie in die Schlacht! Was heißt das? Wollte David eventuell gar keinen Krieg?

Soviel dazu – Doch was heißt das für uns? Geht es uns manchmal auch so, dass wir Dinge falsch interpretieren und somit „Kriege“ auslösen? Geht es uns manchmal auch so, dass wir uns nicht entschuldigen wollen aus Furcht, uns selbst Fehler eingestehen zu müssen und machen dadurch alles nur noch schlimmer? Geht es uns auch so, dass wir manchmal eigentlich unschuldige, die damit gar nichts zu tun haben, dazu ziehen um selbst im Vorteil zu stehen? Geht es uns manchmal auch so, dass wir einfach „unüberlegt“ und „voreilig“ handeln?
Oftmals reicht eine Entschuldigung unsrerseits um „Kriege“ zu verhindern!
Gibt es in deinem Umfeld auch noch irgendjemanden mit dem du im „Krieg“ bist, weil eine Entschuldigung, die eventuell angebracht gewesen wäre, nicht gekommen ist? Dann trau dich - mach den ersten Schritt auf die Person zu, egal ob es dein Fehler war oder ob die andere Person deiner Ansicht nach dumm gehandelt hat. Trau dich – mach den ersten Schritt und verhindere dadurch „Kriege“. Trau dich und du wirst sehen - Gott lässt dich nicht im Stich.

Liebe Grüße, Rob Schmotz